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Gesichtslappen-Framing: Wer keine Maske trägt, ist hässlich und stinkt

Die perfide Maskenverherrlichung wird von Woche zu Woche auf neue Gipfelhöhen getrieben, um dem offensichtlichen linksmedialen Wunschtraum einer woken, „rücksichtsvollen“ Untertanengesellschaft in diverser Uniformiertheit näherzukommen. Aus einer temporären, vermeintlich unverzichtbaren Maßnahme (für deren infektionsverhindernde Wirksamkeit in den meisten Alltagssituationen es keine überzeugenden Argumente gab, gibt und geben wird) soll ein Accessoire für die dystopische Ewigkeit werden, eine Art westliches Pendant zu Schador und Niqab, das jedoch nicht der gottgefälligen moralischen, sondern virologischen / bakteriellen Unberührbarkeit gewidmet ist. Die Funktion, innerhalb der Gruppe die identitätsstiftende Unterwerfung unter einen (neureligiösen) Kult zu symbolisieren, ist indes dieselbe.

Beim „Spiegel„, früher einmal Nachrichtenmagazin, heute Framing-Hauspostille des linken Bevormundungsstaats, lässt man keine Gelegenheit aus, präventiv jeglichen (derzeit noch immer eher unausgesprochenen oder verhaltenen) Erwartungen und Hoffnungen gegenzusteuern, die Maske könne vielleicht irgendwann noch einmal aus unserem Leben verschwinden – und greift dazu in die unterste Schublade. Nun sind sogar Body-Shaming und habituelle Diskriminierung von Menschen aufgrund von Äußerlichkeiten erlaubt und mit affirmativem Wohlwollen berichtenswert, sofern sie von Maskenfetischisten gegen „Nichtmaskierte“ vorgebracht werden. „Warum Maskenverweigerer hässlich wirken” titelt der „Spiegel“ und führt unter Berufung auf „Forscher„, die dies mit evolutionären Mechanismen erklären (Stichwort Trust the Science), ironiefrei aus: 

"Frauen und Männer finden andere Menschen mit Gesichtsmaske inzwischen schöner als ohne. Dabei ist nicht jede Maske gleich”

Nun wirken die Prinzipien von Mutation und Selektion nicht oder jedenfalls nicht messbar innerhalb von nicht einmal zwei Jahren, und die Ursache für die behauptete Attraktivierung von Maskenträgern gegenüber jenen, die auf „Gesichtsporno“ setzen und oben ohne herumlaufen, liegt vermutlich doch eher in einer hoffnungslosen Psychose, der im Lande der Impf-Junkies sogar Journalisten der Hamburger Ericusspitze zum Opfer gefallen sind. Doch inzwischen ist anscheinend keine Perversion zu pervers, um zum Behufe einer Zementierung der schönen neuen Coronaziwelt irgendwelche angeblichen Trends oder Änderungen des „Schönheitsideals“ zu propagieren – auch wenn diese nur in den kranken Hirnen von Pandemie-Soziopathen existieren.

Zermürbender Zwang zum modischen Statement

Doch Versuche, das Tragen von Covid-Schutzmasken von einem zermürbenden Zwang zu einer Art modischem Statement zu machen und die Maske dadurch zu einem schicken Textil umzudeklarieren, von dem man gar nicht mehr lassen mag, werden inzwischen auch von der Konsumgüter- und Lifestyleindustrie dankbar aufgegriffen: So werben erste Unternehmen bereits mit „Maskenspray”, das den Geruch des Covid-Maulkorbs angenehmer machen soll: „Wir alle kennen das: nach längerem Tragen wird es muffig unter der Maske. Zeit für einen Frische-Kick! Ein bis zwei Sprühstöße ousia Mask Refresher genügen, um das Masketragen zu einem kleinen Wellnesserlebnis zu machen… Lass dich vom duft naturreiner ätherischer Öle verwöhnen und genieße ihre entspannende, ausgleichende oder anregende Wirkung. Unvergällter Bio-Alkohol beschert dir zusätzlich ein reines Tragegefühl. Übrigens: Wir verzichten bei all unseren Produkten auf synthetische Farb-, duft- und Konservierungsstoffe. Und das wirst du riechen. In welcher Maskenlaune bist du heute?”. So lautet der jubilierende Werbeclaim eines Start-Ups, das die neue Nische der Maskenparfums erobern will.

Neben dem „Spiegel“ tragen auch weitere Mainstream-Medien – die sich von Anfang zu glühenden Propagandisten auch noch der irrsinnigsten Regierungsmaßnahmen gegen Covid-19 gemacht haben – eifrig Beispiele zusammen, um mit psychologisch mehr oder minder subtilen Kniffen ihre Leser bzw. Zuschauer umzuprogrammieren, ihre Masken zu lieben. Dass anstelle der ursprünglichen, „trendig“ selbstgestrickten „Alltagsmaske“ und der schnöden OP-Maske mittlerweile FFP-Maskentypen getreten sind und selbst für Kleinkinder zum Standard gemacht wurden, deren Anwendung noch vor zwei Jahren in Arbeitsstättenverordnungen und berufsgenossenschaftlichen Richtlinien restriktiv geregelt war (und die nur in bestimmten handwerklichen- oder Fachberufen sowie während streng limitierter Zeitfenster von typischerweise 70-90 Minuten, mit anschließender Tragepause, angewendet werden durften!) – davon redet kein Mensch mehr. Auch nicht davon, wie nachteilig und krankmachend sich verringerte Sauerstoffzufuhr, das stete Inhalieren von Kunststoffpartikel, Mikrofasern, Weichmachern und schädlichen Dämpfen, die Aggregation sonstiger Krankheitserreger in der kondensierten und wiederaufgenommenen Atemluft sowie schließlich auch psychologische Beklemmungen als Folge des Dauertragens auswirken.

Olfaktorische Zumutungen

Von alldem steht beispielsweise auch im „Stern“ nichts, dafür entblödet sich dieses Blatt ebenfalls nicht, einzelne aus dem Internet zusammengefischte Statements aufzugreifen, die das Maskentragen – längst losgelöst von seinem eigentlichen „pandemischen“ Zweck eines angeblichen Infektionsschutzes – schmackhaft machen sollen: „Ich habe eine Pollenallergie, die Maske hilft mir enorm”, darf da ein jubelnder Maskenjünger bekunden. Eine weitere zitierte Dame ist froh, endlich den olfaktorischen Zumutungen ihrer Umwelt entronnen zu sein: „Ich kann viel besser atmen, weil ich nicht mehr das Parfum von allen Menschen riechen muss.” Doch natürlich sind auch Testimonials der angstverhetzten Corona-Opfergemeinschaft willkommen, wenn sich ihre Argumente pro „mask mandate forever“ verwenden lassen: „Ich muss ein Jahr lang eine Maske in der Öffentlichkeit tragen. Jede kleinste Infektion, die die meisten locker abschütteln würden, kann in dieser Zeit für mich tödlich sein!

Und die „Süddeutsche Zeitung” berichtet von einem Maskenhersteller, der sich ein Patent gesichert habe, um ab diesem Jahr Masken mit einem „glücklich machenden Geruchsstoff“ anzubieten. Verhaltensforscher erhofften sich davon – „bei der massenweisen Benutzung” – eine „weniger aggressive Grundstimmung in der Bevölkerung”. Also kollektiv Gefügigmachung durch Chemikalien in der Maske? Darauf wäre nicht einmal Orwell gekommen. Wie wäre es eigentlich – Stichwort Cannabis-Legalisierung -, wenn man  gleich krankenkassenfinanzierte Gratis-Masken mit integriertem THC-Wirkstoff an die Bevölkerung austeilte? Ein Volk von „solidarischen“, stets up-to-date durchgeboosterten Maßnahmenbefolgern mit glücklichem Dauerkifferlächeln unter FFP-Camouflage: Auf diese Weise könnten die Masken am Ende sogar zur Wiederherstellung des sozialen Friedens beitragen, der durch die Corona-Politik der Regierung nachhaltig zerstört wurde.

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