Sanus Religio

Im guten Glauben gesund

Ewiger Maskenzwang als Rache für ein Scheitern der Impfpflicht?

Die Ankündigung der „Lockerungen“ ab 20. März, auf die viele Deutsche mit ähnlichem freudigen Hecheln und Schwanzwedeln prompt wie ein Hund vorm Gassigehen reagierten, ist in Wahrheit eine weitere Mogelpackung. Dies ist kein echter „Freedom Day“ – denn eine wirkliche „Aufhebung aller Maßnahmen” würde die augenblickliche Abschaffung ausnahmslos ALLER Restriktionen bedeuten – 2G, 2G plus, 3G, Genesenenstatus- und Impfnachweiskontrollen und damit auch jeglicher Impfpflichten (ob einrichtungsbezogen oder gar allgemein), ferner die ersatzlose Beseitigung aller Hygiene- und Abstandsregeln, Quarantänebestimmungen und vor allem der Maskenpflicht -und zwar FINAL UND TOTAL mit dem ausdrücklichen gesetzlich festzulegenden Verweis, dass diese Schikanenbeseitigungen nicht von Bedingungen abhängig gemacht werden oder auf Widerruf erfolgen, sondern fortan dauerhaft bestehen bleiben. Das, und nur das, wäre das Ende von Corona.

Was wir stattdessen bekommen, ist dies: Es erfolgen zu Beginn der warmen Jahreszeit (und damit zum denkbar spätestmöglichen Zeitpunkt) die fast schon „saisonüblichen“ Öffnungen , in der jegliche Virusinzidenzen ohnehin einbrechen und das Erkältungsgeschehen zum Erliegen kommt – bis der Corona-Staat dann absehbar im Herbst erneut in die nächste Runde gehen wird – was insofern von Jahr zu Jahr fataler wird, als die Gewöhnung inzwischen schon zu weit fortgeschritten ist und bald jede Erinnerung an eine vorpandemische Normalität endgültig verblasst sein wird; vor allem bei den Jüngeren. Ob jedoch der Zeitpunkt der Lockerungen mit dem nur wenige Tage später – am 4. April – beginnenden Ramadan in Verbindung steht, sei dahingestellt; Fakt ist: Solange eine allgemeine Impfpflicht im Raum steht (und für Pfleger bis dahin schon in Kraft getreten sein wird), die mit dem Ausschluss der „Impfverweigerer” von weiten Teilen des öffentlichen Lebens einhergehen wird, besteht das weiter Notstandsregime fort – weil dieser „Freedom“ eben nur für Geimpfte gilt.

Hofspaziergang statt Haftentlassung

Was einer in Geiselhaft genommenen Gesellschaft hier als Freiheit verkauft wird, ist also eine Art Zwischenform aus Hofspaziergang und Freigang (bedarfsweise jederzeit wieder mit nächtlichem Einschluss) – keinesfalls jedoch eine „Haftverschonung” bzw. -entlassung, geschweige denn ein Freispruch mit echter Freiheit. Besonders dramatisch hierbei ist, dass abermals Begriffe sinnentstellend für ihr genaues Gegenteil – oder einen müden Schatten ihrer selbst – verwendet werden; ganz so, wie dies auch schon bei der Aufhebung der „epidemischen Lage nationaler Tragweite“ der Fall war: Wer zuvor 20 Monate lang geglaubt hatte, mit deren Abschaffung kehre das Land zu einer echten Renormalisierung zurück, sah sich jäh getäuscht, denn der Notstand besteht eben auch nach Aufhebung der Notlage fort – nur nennt er sich nicht mehr Notstand: Man hatte ganz einfach weite Teile seines rechtlichen Instrumentariums in reguläre Gesetzgebung überführt (etwa durch Ermächtigung der Bundesländer, fortan jederzeit „Notbremsen“, Freiheitseinschränkungen und Ausgangssperren nach epidemiologischen Willkürkriterien beschließen zu können).

Und so ist es nun auch wieder mit dem „Freiheitsbegriff“: Ein als dauerhaft konzipierter Zustand anhaltender Apartheid wird uns als lang ersehnter Befreiungsschlag verkauft, obwohl den „unartigen”, renitenten Minderheiten – Ungeimpfte, Maskenbefreite, Grundrechtsdemonstranten – das Leben weiterhin zur Hölle gemacht werden kann und soll. Diese dauerhaft gewollte Spaltung, als eigentliches Erbe Coronas, wird noch viel weiter tragen, als uns das Virus überhaupt wahrnehmbar begleitet

Die heilige Maske

Und zu allem Überdruss strickt der autoritäre Gesundheitsstaat mittlerweile auch schon an einem Alternativszenario seiner ersehnten allgemeinen Impfpflicht – für den Fall nämlich, dass selbige nun doch nicht kommt, soll offenbar – quasi als Ersatz und gesichtswahrender Ausgleich – die ewige Maskenpflicht kommen. In die entsprechende Richtung – so, als hätte das eine irgendetwas mit dem anderen zu tun – äußerten sich bereits namhafte wissenschaftliche Vertreter, auch jene eines bislang eher liberalen Maßnahmenkurses. So meinte etwa der Virologe Hendrik Streeck am Wochenende, die FFP-Maske habe „einen viel besseren Effekt“ auf die Infektionsvermeidung als jede Impfung. Und überall sind derzeit öffentliche Redebeiträge zu vernehmen, wie billig, simpel und leicht der „Schutz“ durch die Maske doch sei, an dieses „Alltagsutensil”, an das sich ohnehin die meisten schon „gewöhnt“ hätten und das keinen mehr wirklich störe – ganz so, als sei es nicht total abartig, sich hinter einem ungesunden, freies Atmen behinderndes Velourfetzen verbergen zu müssen (und vor allem Kindern die natürliche mimische Kommunikation – und damit Sozialisation – zu verunmöglichen), und als sei es stattdessen in Wahrheit ein bedauerliches Versäumnis gewesen, nicht schon viel früher (und lange vor Corona) schon immer mit Maske herumgelaufen zu sein.

Geht es hier also doch um die Rechtfertigung von Maßnahmen als Selbstzweck: Entweder muss das eine oder das andere überdauern, wenn sich schon nicht beides durchsetzen lässt? Jene Medienvertreter und Hofvirologen, denen die Maske ohnehin heilig ist, ist das anscheinend zu wenig. An sie scheint sich Streeck zu wenden, wenn er so argumentiert, als wolle er die gesetzliche Maskenpflicht nun als Alternative zur Spritze schmackhaft machen, und die Maske quasi als „Verhandlungsmasse“ in die Debatte um den Impfpflicht-Verzicht mit den regierenden Coronazi-Hardlinern einbringen. Ganz so, als gälte es hier, auf jeden Fall und um jeden Preis zwingend wenigstens eine Grausamkeit für die Bevölkerung dauerhaft zu erhalten – und ist diese nicht das wiederkehrende gesetzliche Booster-Abo, dann eben die Alltagsmaske in alle Ewigkeit.

Sichtbares Unterwerfungszeichen

Dass es auch bei hypothetischer Aufhebung aller staatlichen Maßnahmen jedem einzelnen ja unbenommen bliebe, sich rund um die Uhr mit Gesichtslappen zu garnieren und bedarfsweise sogar gerne mit Maske ins Bett zu gehen, wird hier schon gar nicht mehr bedacht – ebensowenig wie die katastrophalen Umweltverschmutzungsfolgen und Plastikmüll-Belastungen durch den globalen FFP-Maskenwahn: Wenn fortan also doch nicht der falsche Impfstatus strafbewehrt wird, dann muss wenigstens die Maske als sichtbares Zeichen der Unterwerfung beibehalten werden. Oder soll die Maske etwa die Rache sein für das Scheitern der Covid-Impfpflicht?

Immerhin artikuliert sich immer deutlicherer Unmut gegen die Tragepflicht – und auch wenn die einst mächtigsten Wortführer der Freiheit dank erfolgreicher Intrigen ihrer Multiplikationsmittel leider beraubt sind, so beziehen sie wenigstens in den sozialen Medien deutlich Stellung: Ex-„Bild”-Chefradakteur Julian Reichelt klinkte sich am Montag in die Diskussion ein und bezog mit einigen maskenkritischen Tweets (die von Twitter mittlerweile mit dem üblichen denkbetreuenden „Warnhinweis“ versehen wurden) eindeutig Stellung, wie etwa hier:

Bildschirmfoto 2022 02 16 um 17.43.46
(Screenshot:Twitter)

In anderen Tweets hatte Reichelt insbesondere die Maskenpflicht für Kinder kritisiert: „Wer Kindern weiter Masken aufzwingt, missbraucht sie de facto als menschliche Schutzschilde gegen die eigenen, vollkommen irrationalen Ängste. Wollen wir wirklich so eine Gesellschaft sein? Wollen wir uns das irgendwann von unseren Kindern vorhalten lassen?”, schrieb er. Dass die Polarisationsfigur Reichelt damit heftige Reaktionen auslösen würde, war zwar erwartbar; in ihrer absurden Maßlosigkeit doch war der Backlash dann doch erstaunlich – bewies er doch, wie viele Menschen dieses Landes, vor auch meinungsmachende Eliten, inzwischen auf die Maske abfahren und von ihr gar nicht mehr lassen wollen: Neben dem unvermeidlichen Shitstorm durch Twitter-User sahen sich nämlich auch etliche Journalistenkollegen durch Reichelts Tweets aufs Äußerste provoziert.

Besonders beim „Berliner Kurier” konnte man sich offenbar gar nicht genug über das Ausmaß an Unbotmäßigkeit des ehemaligen „Bild“-Chefs empören: Als besonders skandalös empfand man, dass Reichelt „…natürlich nicht die Ordnungsbehörden dazu auffordern [wolle], endlich härter durchzugreifen”, sondern glaube, „wieder einen seiner Lieblingsfeinde entdeckt zu haben: Die Blockwart-Mentalität.” Seine Aufforderung, den Maskenzwang zu verweigern, klinge „wie direkt von der letzten Corona-Leugner-Demo abgeschrieben.

Journalistenwut auf Reichelt

Und ohne dass es hier auch nur die allergeringste Ähnlichkeit oder Parallelität gäbe, stellte die Zeitung mit der Brechstange eine Verbindung zum Schlagersänger und Telegram-Kanalbetreiber Michel Wendler her: „Auch bei ihm [Wendler] hatte es damit angefangen, dass er keine Maske mehr tragen wollte. Inzwischen postet der ehemalige Schlagersänger täglich meist antisemitische Verschwörungstheorien zum Coronavirus auf Telegram. Ob Reichelt auch mal an diesem Punkt ankommen wird, bleibt abzuwarten.” Merke: Wer gegen die Maskenpflicht ist, endet als Spinner und Schwurbler.

Solche Ausblühungen des maskengeilen Mainstreams zeigen wie unter einem Brennglas eines der Hauptprobleme vieler heutiger Medien auf: Nicht nur macht man sich keinerlei Mühe mehr, jegliche Distanz zu Regierungsmaßnahmen zu heucheln, und verzichtet auf jede Form Kritik an der Obrigkeit – sondern man fordert sogar noch ein härteres Vorgehen der Ordnungsbehörden zur Durchsetzung freiheitsfeinlicher Corona-Beschränkungen, deren Sinnhaftigkeit mit keinem Wort mehr hinterfragt wird. Bei dieser Presse wird die Freiheit zwangsläufig zum Auslaufmodell.

0 0 Abstimmungen
Bewerte die Kommentare
Im guten Glauben gesund

Wir freuen uns auf deinen Kommentar

1 Kommentar
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare

Das was sich hier weltweit breitmacht ist das satanische Prinzip, von den Menschen des Materialismus selbst erschaffen, der große rote Drache, symbolisiert durch China, alle weit weg von Gott. Im satanischen Prinzip blüht die Unterdrückung, die Lüge, der Verrat, das Verschlagene. Die Unmoral, Unethik und der Wunsch Macht auszuüben. Viele erkennen dieses Prinzip und beginnen sich zu wehren, vielen wird in diesen Tagen wieder die Kraft des Gottesgeistes gewahr, das ist wunderbar und wird ein Zeichen in dieser Trübsal setzen. Für alles gibt es eine von Gott gesetzte Grenze und je mehr Unrecht geschieht desto höher lässt Gott das Böse aufsteigen, das aber nur um die Fallhöhe jener zu erhöhen. Sie werden fallen, siehe Neuoffenbarung nach Jakob Lorber. Alles wurde von ihm aufgeschrieben, wie es ihm gegeben wurde. Wir befinden uns in einem endzeitlichen Geschehen und das satanische Prinzip versucht noch verzweifelt seine Macht aufrecht zu erhalten, wozu auch dieses alte Sklavenzeichen(Masken) gehört. Doch dem Gesetz Gottes kann sich niemand entziehen und so wie seine Gesetze unaufhaltsam wirken und bei zu großer Übertretung das Gericht auslösen, so sicher kann man sein das das Gute wieder für eine Ordnung sorgen wird.

Das könnte dich auch interessieren

Wohin mit unserer Wut?

Seelenhygiene in Corona-Zeiten Gleich vorab: Es ist vollkommen normal, wenn wir angesichts von Willkür, Ungerechtigkeit, unnötiger Freiheitseinschränkung, vorsätzlicher Schädigung der Volksgesundheit, Korruption, Profit- und Machtgier,

Weiterlesen »

Kirchenaustritt

Am 10. April 1917 habe ich mir ein Kreuz gekauft und bin aus der Kirche ausgetreten, Vor dem Standesamt in München habe ich meine Beweggründe

Weiterlesen »

Corona, Grippe & Co.

Konfliktursachen hinter Schnupfen, Husten, Heiserkeit Dass böse Mikroben krankheitsverursachend sind, hat nicht nur Dr. Stefan Lanka bereits wissenschaftlich widerlegt, auch in der sogenannten „Neuen Medizin“

Weiterlesen »
1
0
Wir freuen uns auf deine Meinung.x