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Eine Frage der Definition: Sind mRNA-Impfstoffe eine Gentherapie?

Die Frage, ob die mRNA-Impfstoffe eine Gentherapie sind oder nicht, ist von der Politik mit „Nein“ beantwortet worden. Um zu dieser Antwort zu kommen, wurden still und heimlich die Definitionen geändert.
 

gentechnik

Politik und Medien weisen den Vorwurf heftig zurück, bei den mRNA-Impfstoffen, mit denen demnächst alle Deutschen verpflichtend geimpft werden sollen, handele es sich um eine Gentherapie. Dabei verweisen sie auf Gesetze und Definitionen, die den Menschen zeigen sollen, dass die mRNA-Impfstoffe eben keine Gentherapie seien. Das Problem dabei: Genau diese Definitionen wurden von der Politik vorher still und heimlich so verändert, dass mRNA-Impfstoffe keine Gentherapie mehr sind. Nach den alten Definitionen waren mRNA-Impfstoffe eine Gentherapie.

Was wann wie verändert wurde, schauen wir uns nun einmal an.

Arzneimittelgesetz

Laut Arzneimittelgesetz waren mRNA-Medikamente früher mal Gentherapien. Das wurde 2009 geändert. Bemerkenswert dabei: Das geschah unmittelbar nachdem die WHO die Schweinegrippe zur Pandemie ausgerufen hatte. Am 11. Juni 2009 erklärte die WHO die Schweinegrippe zur Pandemie und die Medien haben damals wegen der – wie sich herausstellte – vollkommen ungefährlichen Schweinegrippe in den Panikmodus geschaltet. Die Empfehlung des Bundestagsausschusses für Gesundheit, das Arzneimittelgesetz so zu ändern, dass mRNA-Impfstoffe keine Gentherapie mehr sind, trägt das Datum 17. Juni 2009, nur sechs Tage nach der Ausrufung der Pandemie durch die WHO.

Unter Paragraf 4 des Arzneimittelgesetzes werden Begriffe definiert und Absatz 4 des Paragrafen definiert, was nach deutschem Recht ein Impfstoff ist. Diese Definition wurde 2009 geändert. In der Empfehlung an den Bundestag dazu stand 2009 zu lesen:

„In Absatz 4 werden nach dem Wort ‚Antigene‘ die Wörter ‚oder rekombinante Nukleinsäuren‘ und vor dem Punkt am Ende die Wörter ‚und, soweit sie rekombinante Nukleinsäuren enthalten, ausschließlich zur Vorbeugung oder Behandlung von Infektionskrankheiten bestimmt sind‘ eingefügt“

Alles klar? Natürlich nicht, also schauen wir uns an, was das bedeutet.

Seit 2009 lautet §4 Absatz 4 des Arzneimittelgesetzes:

„Impfstoffe sind Arzneimittel im Sinne des § 2 Abs. 1, die Antigene oder rekombinante Nukleinsäuren enthalten und die dazu bestimmt sind, bei Mensch oder Tier zur Erzeugung von spezifischen Abwehr- und Schutzstoffen angewendet zu werden und, soweit sie rekombinante Nukleinsäuren enthalten, ausschließlich zur Vorbeugung oder Behandlung von Infektionskrankheiten bestimmt sind.“

Wenn wir aus dieser seit 2009 geltenden Version des Paragrafen die 2009 eingefügten Änderungen herausstreichen, dann wissen wir, dass der Absatz 4 vorher so lautete:

„Impfstoffe sind Arzneimittel im Sinne des § 2 Abs. 1, die Antigene enthalten und die dazu bestimmt sind, bei Mensch oder Tier zur Erzeugung von spezifischen Abwehr- und Schutzstoffen angewendet zu werden.“

Rekombinante Nukleinsäuren

Der Unterschied in dem Paragrafen sind die Worte „rekombinante Nukleinsäuren“, also müssen wir uns fragen, was das ist. „Nukleinsäuren“ ist ein Sammelbegriff für Moleküle, die genetische Informationen tragen. Unter Nukleinsäuren fallen unter anderem DNA, DNS und RNA.

Wenn Nukleinsäuren „rekombinant“ sind, dann bedeutet das, dass sie verändert wurden. Wenn wir von „rekombinanten Nukleinsäuren“ reden, dann reden wir von künstlich veränderten genetischen Informationen, also von veränderter DNA oder RNA.

2009 wurde das Arzneimittelgesetz so verändert, dass auch künstlich veränderte DNA und RNA zu Impfstoffen geworden sind, wenn sie „ausschließlich zur Vorbeugung oder Behandlung von Infektionskrankheiten bestimmt sind„. Vor 2009 galten diese Nukleinsäuren als das, was sie sind: Als Gentherapie. Nun aber sind sie es nicht mehr, wenn man nur ordentlich auf die Verpackung schreibt, dass sie ausschließlich zur Vorbeugung oder Behandlung von Infektionskrankheiten bestimmt sind. Wie praktisch.

Wenn rekombinante Nukleinsäuren zu einem anderen Zweck eingesetzt werden, sind das auch weiterhin Gentherapien. Das ist nicht meine laienhafte Schlussfolgerung, das kann man im „Spektrum“, dem Lexikon der Biochemie nachlesen. Zu den rekombinanten Nukleinsäuren (auch „rekombinante DNA-Technik“ genannt) kann man dort lesen:

„rekombinante DNA-Technik, die Isolierung und Untersuchung einzelner Gene und die Wiedereinführung dieser Gene in Zellen der gleichen oder unterschiedlicher Arten. Dabei können transgene Organismen (Mikroorganismen, Tiere oder Pflanzen) erzeugt werden.“

2009, unmittelbar nachdem die Schweinegrippe zur Pandemie erklärt worden ist, hat der Bundestag beschlossen, bestimmte Gentherapien zu Impfstoffen umzudeklarieren. Sie bleiben damit aber medizinisch gesehen trotzdem Gentherapien.

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat sich im Januar 2021 mit der Frage beschäftigt, wo die Grenze zwischen Gentherapie und Impfung ist. Der Grund war, dass es Unruhe in der Bevölkerung gab, die keine als Impfung getarnte Gentherapie gespritzt bekommen wollte. Das Papier trug den Titel „Regelungen zu genbasierten Impfstoffen – Begriffliche Einordnung und arzneimittelrechtliche Zulassung“ und in der Vorbemerkung konnte man unter anderem lesen:

„Aufgrund dieser neuartigen Technologie kommen in der Bevölkerung jedoch Fragen und Bedenken auf, etwa ob die mRNA-Impfstoffe das Erbgut der Zellen verändern und zu Schäden führen können. Dem widerspricht der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Prof. Dr. Klaus Cichutek: Befürchtungen, die neuen mRNA-Impfstoffe könnten das Erbmaterial des Menschen verändern, entsprächen nicht dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Warnungen vor Erbgutschäden seien daher falsch und verursachten unbegründete Ängste.“

Das – vor allem der letzte Satz – wird seitdem von Politik und Medien gebetsmühlenartig wiederholt.

Man muss wissen, dass noch nie zuvor mRNA-Arzneimittel oder mRNA-Impfstoffe für die Anwendung beim Menschen zugelassen worden sind, die aktuellen mRNA-Impfstoffe sind die ersten in der Geschichte. Als dieser Satz im Januar 2021 zu Papier gebracht wurde, da waren diese „Impfstoffe“ erst einige Wochen per Notfallzulassung zur Anwendung beim Menschen gestattet. Niemand konnte damals – und auch heute nicht – wissen, was die Langzeitfolgen dieser Gentherapie sind, die nun massenhaft als „Impfung“ gespritzt wird.

Daher ist die Formulierung, dass die Befürchtungen „nicht dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand“ entsprechen durchaus richtig. Aber leider hat sich der „wissenschaftliche Erkenntnisstand“ über neu zugelassene Medikamente in der Vergangenheit schon oft verändert. Und er wird sich auch bei den mRNA-Impfstoffen noch verändern, denn diese Mittel werden noch nicht einmal ein Jahr lang eingesetzt. Man weiß noch sehr wenig über sie und erst recht nicht, welche Langzeitfolgen sie haben könnten. Das werden wir erst später erfahren.

Gentherapeutika oder Impfung?

Das Papier des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages ist durchaus aufschlussreich, denn es bestätigt, dass mRNA-Impfstoffe de facto eine Gentherapie sind. Nur eben nicht nach dem Gesetz. Das klingt dort so:

„Arzneimittel, die mRNA enthalten, sind als Gentherapeutika im Sinne des Anhang I, Teil IV, Abschnitt 2.1 der Richtlinie 2001/83/EG – und damit als ATMP – zu klassifizieren, wenn es sich bei der als Wirkstoff enthaltenen mRNA um eine rekombinante Nukleinsäure handelt und die therapeutische, prophylaktische oder diagnostische Wirkung des Arzneimittels in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser enthaltenen mRNA oder dem entsprechend exprimierten Protein steht.
Arzneimittel mit mRNA, die Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten sind, werden hingegen gemäß Anhang I, Teil IV, Abschnitt 2.1 der Richtlinie 2001/83/EG nicht als Gentherapeutika und damit nicht als ATMP eingestuft.“

„ATMP“ bedeutet „Arzneimittel für neuartige Therapien“ und was darunter zu verstehen ist, wird in der EU-Verordnung 1394/2007 festgelegt. Diese EU-Verordnung war die Grundlage für die oben zitierte Änderungen des Arzneimittelgesetzes von 2009.

Der juristische Kauderwelsch bedeutet im Klartext, dass mRNA-Impfstoffe Gentherapeutika sind, aber juristisch unter bestimmten Umständen, zum Beispiel, wenn man sie als „Impfung“ bezeichnet, plötzlich keine Gentherapeutika mehr sind. Dass das so gemacht wurde, ist nachvollziehbar, oder glauben Sie, dass sich über 60 Millionen Deutsche gegen Covid-19 hätten „impfen“ lassen, wenn sie gewusst hätten, dass sie eine Gentherapie gespritzt bekommen?

Dass man schon 2009 vorhatte, gegen die Schweinegrippe mRNA-Impfstoffe einzusetzen, ist kaum zu vermuten, weil die Technik damals noch nicht so weit war und weil die damals gegen die Schweinegrippe entwickelten Impfstoffe keine mRNA-Impfstoffe waren. Aber mit der Schweinegrippe sollte die Impfbereitschaft der Bevölkerung erhöht werden, wie ich hier aufgezeigt und in meinem Buch „Inside Corona“ noch ausführlicher belegt habe. Dass diese Änderungen schon 2009 in Gesetze geschrieben wurde, obwohl es sich damals noch Technologien handelte, die gar nicht einsatzbereit waren, zeigt, dass man sehr vorausschauend geplant und sich auf die Einführung dieser Technologie vorbereitet hat.

Änderungen der Definition im Ausland

Das älteste und vielleicht etablierteste Wörterbuch in den USA heißt Merriam-Webster. Auch dort wurde die Definition für das Wort „Impfstoff“ verändert, allerdings erst 2021, also im Zuge der Covid-19-Pandemie und nach der Notfallzulassung für die mRNA-Impfstoffe. 2020 lautete die Definition für Impfung dort schlicht:

„eine Präparat aus abgetöteten Mikroorganismen, lebenden abgeschwächten Organismen oder lebenden vollständig virulenten Organismen, das verabreicht wird, um eine Immunität gegen eine bestimmte Krankheit zu erzeugen oder künstlich zu verstärken“

merriam1

Seit 2021 ist die Definition für Impfung im Merriam-Webster plötzlich um ein Vielfaches länger, weshalb ich sie nicht vollständig übersetze. Ich denke, der Unterschied wird auch so klar, denn sie passt – trotz massiver Verkleinerung – nicht einmal in einen Screenshot.

merriam2

Unter Punkt 1b wird bei Merriam-Webster neuerdings ausdrücklich als Impfung definiert:

„ein Präparat aus genetischem Material (z. B. ein Strang synthetisierter Boten-RNA), das von den Körperzellen verwendet wird, um eine antigene Substanz zu produzieren (z. B. ein Fragment eines Virus-Spike-Proteins)“

Im Zuge der Pandemie wurde die Definition des Wortes „Impfung“ verändert und ganz bewusst an die mRNA-Impfungen angepasst, weshalb selbsternannte Faktenchecker jetzt selbstbewusst behaupten können, dass die mRNA-Impfungen per Definition keine Gentherapie sind. Stimmt, aber vor der Pandemie waren sie es noch, und zwar per Definition.

Wenn die unter sich sind, sind sie ehrlich

Ganz hartnäckige Kritiker meiner Arbeit werden es – trotz aller Belege, die hier anführe – immer noch für meine kranke Fantasie halten, dass mRNA-Impfstoffe in Wahrheit eine Gentherapie sind, schließlich haben die Mainstream-Medien darüber nie berichtet. Und die hätten doch berichten müssen, wenn unter dem Vorwand der Pandemie allen Menschen der Welt Impfstoffe gespritzt werden, die in Wahrheit Gentherapeutika sind. Vielleicht überzeugt diese hartnäckigen Kritiker die Ehrlichkeit und Offenheit von Stefan Oelrich.

Stefan Oelrich ist seit dem 1. November 2018 Mitglied des Vorstands der Bayer AG und Leiter der Division Pharmaceuticals. Oelrich hielt bei der Eröffnung des jährlichen World Health Summit am 24. Oktober in Berlin eine Rede, in der er sagte (im Video ab Minute 1.37.40):

„Die mRNA-Impfungen sind ein Beispiel für Zell- und Gentherapie. Hätten wir vor zwei Jahren eine öffentliche Umfrage gemacht und gefragt, wer bereit dazu ist, eine Gen- oder Zelltherapie in Anspruch zu nehmen und sich in den Körper injizieren zu lassen, dann hätten das wahrscheinlich 95 Prozent der Menschen abgelehnt. Diese Pandemie hat vielen Menschen die Augen für Innovationen in einer Weise geöffnet, die vorher nicht möglich war.“

Wenn die Herrschaften unter sich sind, dann sind sie ganz offen und bezeichnen die mRNA-Impfungen als Zell- und Gentherapie. Wenn sie unter sich sind, dann sagen sie ganz offen, was sie die von ihnen bezahlten Faktenchecker für die dumme Öffentlichkeit bestreiten lassen: Die gerade millionenfach verabreichten mRNA-Impfungen von BionTech/Pfizer und Moderna sind Gentherapeutika.

Allerdings ist es zynisch, wenn Oelrich behauptet, die Pandemie hätte „vielen Menschen die Augen für Innovationen geöffnet„, denn die Menschen wissen ja gar nicht, was sie da gespritzt bekommen. Korrekt ausgedrückt hätte der letzte Satz lauten müssen:

Diese Pandemie hat es möglich gemacht, Millionen von Menschen Gentherapeutika zu spritzen, ohne dass sie das wissen oder lästige Fragen stellen.“

Schlussanmerkungen

Auf diese Informationen bin ich durch einen Artikel bei Multipolar gestoßen, den ich hier verlinke und ausdrücklich zum Lesen empfehle, denn er unterscheidet sich von meinem Artikel. Dort sind Informationen enthalten, die ich hier nicht übernommen habe, dafür habe ich Dinge geschrieben, die in dem Artikel von Multipolar nicht zu finden sind. Der Artikel der Kollegen von Multipolar hat mich dazu inspiriert, darüber zu schreiben, dabei aber andere Schwerpunkte zu setzen.

Da ich nie fremdes Wissen übernehme, sondern immer alles selbst überprüfe, habe ich mir alle Quellen des Artikels angeschaut, einige Quellen hinzugefügt, andere weggelassen, und mich in meinem Artikel darauf konzentriert, dieses komplizierte Thema auch für Laien verständlich zu erklären. Ich hoffe, dass mir das gelungen ist.

Leider passt diese Information exakt zu dem, was ich bei der Arbeit an meinem neuen Buch „Inside Corona“ schon erfahren habe. Da es in dem Buch in erster Linie um die Netzwerke hinter der Pandemie geht, habe ich bei der Recherche auch erfahren, dass die Organisatoren der Pandemie sehr viel Geld in die Erforschung der Gentechnik investieren und diese auch bereits in freier Wildbahn an Tieren erprobt haben.

Das Ergebnis war, wie sie in dem Bericht über die Forschung schreiben, der „vollständige Zusammenbruch der Population“ innerhalb nur einer Generation. Das ist kein Scherz und das war das Ziel des Feldversuches, das war für die eine Erfolgsmeldung, wie Sie in „Inside Corona“ im Detail und mit allen Quellen nachlesen können.

Quelle: Anti-Spiegel

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