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Schützt die Impfung gar nicht vor schweren Verläufen?

Als die Impfkampagne Ende vorvergangenen Jahres anlief, standen die vorläufig- bzw. notzugelassenen Vakzine auf drei vermeintlich felsenfesten, sinnstiftenden Säulen: Erstens, die Impfstoffe sollten den Geimpften selbst vor Ansteckung schützen. Zweitens, sie sollten vor Weitergabe des Virus und damit Fremdansteckung schützen. Und drittens, bei einer hinreichenden Zahl Geimpfter stelle sich Herdenimmunität ein und die sogenannte Pandemie fände ihr finales Ende.

In atemberaubendem Tempo entpuppten sich binnen weniger Monate all diese drei Versprechen als Hoax, als unbegründetes Wunschdenken, als augenwischerischer Schwindel. Doch statt unverzüglich die Impfkampagne abzubrechen und behördliche bzw. strafrechtliche Untersuchungen anzuordnen, mit welch offensichtlich falschen und irreführenden Studien (die die vermeintlichen Effekte ja angeblich bestätigt hatten) die Zulassung erschlichen wurde, geschah Erstaunliches: Die Impfung wurde nun erst recht zum Segen erklärt, die Impfpropaganda steigerte sich ins Unermessliche, an die Stelle vorheriger Freiwilligkeit trat Zwang – und anstelle der durch die Praxis widerlegten Wirkungsversprechen wurde ein neuer Effekt der Impfstoffe aus dem Hut gezaubert, mit dem ihre Massenverabreichung nunmehr begründet wurde: Dem fast schon sprichwörtlichen „Schutz vor schweren Verläufen”. Seither vergeht kein Tag, an dem dieser letzte verbliebene Strohhalm der Impfbefürworter nicht mantraartig wiederholt und als Argument für die Impfung bemüht wird: Jeder milde Verlauf wäre ohne die Impfung in Wahrheit lebensgefährlich, selbst bei Omikron. Viele Geimpfte reden sich das jetzt, da sie sich trotzdem massenweise infizieren, ernsthaft ein.

Das letzte Narrativ bröckelt

Die ursprüngliche Behauptung, die Covid-Impfungen böten einen nachhaltigen Infektionsschutz, wäre gar nicht aufrechtzuerhalten gewesen; dies schon deshalb, weil sich ihre diesbezügliche Wirkungslosigkeit angesichts immer neuer Booster-Forderungen und drohender Impfpflichten vernünftigerweise gar nicht bestreiten lässt: Beides wäre ja nicht nötig, würden die Impfungen auch nur annähernd das halten, was versprochen wurde. Hingegen ist die nachträglich hinzugedichtete Krücke des „Schutzes vor schweren Verläufen“ bei einer Infektionskrankheit, die auch ohne Impfung in über 99,6 Prozent aller Fälle keine schweren Verläufe verursacht, nicht so leicht zu widerlegen. Bislang jedenfalls.

Jetzt aber gerät auch dieses letzte verbliebene Rest-Narrativ ins Wanken: In einem lesenswerten hintergründigen Gastbeitrag für „tkp.at“ legt der Mediziner und Autor Dr. Hans-Joachim Kremer dar, dass der Effekt der Impfung auf schwere Verläufe offenbar völlig irrelevant ist. In einer bereits im Herbst 2020 durchgeführten Studie von Pfizer/Biontech, bei der auch eine Kontrollgruppe beteiligt war, der ein Placebo verabreicht wurde, konnte zwar zweifelsfrei festgestellt werden, dass der später als Comirnaty zum „Marktführer“ aufgestiegene Impfstoff zwar einen „nachweislichen Schutz” vor Covid und wohl auch vor „schweren Krankheitsverläufen” aufzeigte. Das Problem hierbei ist jedoch die Benennung bzw. Definition, was damit eigentlich gemeint war: Denn der „Schutz” bezog sich vornehmlich auf Verläufe, die gar keiner Behandlung bedurften; und bei den tatsächlich unter allen Probanden gleichermaßen aufgetretenen „schweren Verläufen” war die Wirkung der Impfung gegenüber der Kontrollgruppe derart gering, dass sie nur bei einer riesigen Populationsgröße überhaupt detektierbar wäre. Konkret konnte bei den gerade einmal zehn Fällen, bei denen ein „serious adverse event” (SAE) („schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis”) diagnostiziert wurde – wobei aus der Studie nicht einmal hervorgeht, ob diese zu Hospitalisierungen führten! – nicht der geringste Vorteil einer Impfung nachgewiesen werden.

Optimistische Studieninterpretation

Doch selbst wenn man eine zwanghaft optimistische Interpretation der Forschungsresultate unter tapferer Ausblendung aller Begleitumstände als Beweis oder auch nur Indiz für die These einer lebensrettenden, weil schwere Verläufe mindernden Impfung gelten lässt, so haben die damaligen Forschungsergebnisse überhaupt keine Relevanz mehr: Weil die fragliche Studie zu einem Zeitpunkt (kurz vor Roll-Out der ersten Impfungen Ende 2020) durchgeführt wurde, als weder die Delta-Variante weit verbreitet war und die derzeit global dominante Omikron-Variante noch nicht einmal zu erahnen war, scheint es mehr als fragwürdig, dass die damaligen ohnehin vagen bzw. spekulativen Erkenntnisse unter den heutigen Bedingungen überhaupt noch valide wären.

Und noch etwas – so Kremer in seinem Beitrag für „tkp“ – brachte die damalige Studie schon Ende 2020 (also vor Beginn der Impfkampagne) ans Licht: Die Bilanz des Verhältnisses des Nutzens des Impfstoffs fiel im Vergleich zu den Nebenwirkungen, die er nach sich zieht, bereits damals desaströs aus. Um statistisch überhaupt auf acht angeblich vermiedene „schwere Covid-19-Verläufe” zu kommen (sprich: acht Studienteilnehmer vor diesen zu „schützen“), mussten rund 760 Studienteilnehmer schwere Nebenwirkungen, vor allem Müdigkeit, in Kauf nehmen; weitere 300 Probanden litten unter schweren Kopfschmerzen und weitere rund 150 unter schweren Gelenkschmerzen. Ähnliches gilt erst recht für die „milden bis mäßig schweren Covid-19-Verläufe”: Um hier einen einzigen solchen Fall zu vermeiden, müssen rechnerisch 14 bis 23 Fälle von sogar „schweren systemischen Nebenwirkungen” in Kauf genommen werden.

Skandalöses Versäumnis valider neuerer Studien

Doch nicht nur der Schutz vor einer Infektion oder einem schweren Verlauf ist durch die Impfung bestenfalls minimal; sogar auch nur gegen einzelne Symptome von Covid zeigte die Impfung nur eine äußerst geringe Wirkung. Ein gewisser Nutzen zeigte sich lediglich bei Husten, Kurzatmigkeit, Geschmacks- oder Geruchsverlust und Halsschmerzen. Dafür jedoch wurde eine Unzahl von Nebenwirkungen festgestellt, die sich auch in der Produktbeschreibung der Vakzine wiederfinden – unter anderem Schwäche, Schlappheit, Appetitlosigkeit, grippaler Infekt, Migräne, Lethargie, schmerzhafte Lymphknotenschwellung, Unwohlsein, Muskelschwäche, nicht näher lokalisierte Schmerzen, Muskelkrämpfe und Schmerzen in den Extremitäten. In der Zulassungsstudie traten diese fast alle kurz nach der Impfung auf.

Und zu allem Übel kommt auch noch der Umstand hinzu, dass die ohnehin nur geringe Schutzwirkung der Impfung nach spätestens sechs Monaten nicht mehr nachweisbar ist – was immer neue Auffrischungsimpfungen erforderlich macht, mit jeweils erneuten Nebenwirkungen, wobei sich mit jedem weiteren „Booster“ die Halbwertszeit der nachweislichen Antikörperbildung verkürzt, die Effekte pro Impfung also schnell ihren „Grenznutzen“ – sofern man davon überhaupt sprechen kann – erreichen. Aus alldem ergibt sich unterm Strich, dass der Nutzen des Pfizer/Biontech-Impfstoffs in einem geradezu grotesken Missverhältnis zu seiner Schutzwirkung und den in Kauf zu nehmenden Nebenwirkungen steht.

Skandalös ist, dass seit der besagten Studie vom Herbst 2020 bis heute keine Langzeitstudie mehr durchgeführt wurde, die irgendwelche verlässlichen Ergebnisse über die wirkliche Impfwirkung liefern würde. Die einzige bis heute laufende Praxisstudie ist die Impfkampagne selbst, mit vier Milliarden Probanden – doch spätestens seit die mRNA-Impfhersteller die Placebo-Kontrollgruppen einfach abgeschafft haben, gibt es keinerlei valide wissenschaftliche Risiko-Nutzen-Erhebung mehr. Als Fazit lässt sich konstatieren, dass somit weiterhin Impfstoffe verabreicht werden, über deren realen Nutzen keine gesicherte Daten vorliegen  – und deren potentiell gefährliche bis tödliche Nebenwirkungen, die sie erweislich nach sich ziehen können, verharmlost und negiert werden.

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Bitte, liebe Leute, lest doch mal etwas grundlegende Kritik zur Virustheorie! Als Einstieg: Johann Loibner: „Mythos Ansteckung“ und „Impfen – Das Geschäft mit der Unwissenheit“, schnell und leicht lesbar. Und vor allem Videos und Literatur von Dr. Stefan Lanka. Es gibt keinen Virusnachweis. Und deshalb gilt: „Impfen schützt nicht, nützt nicht, schadet. Wir müssen davon wegkommen, das sich alles ständig im Kreise dreht.

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