Sanus Religio

Im guten Glauben gesund

Vorbildlich: Nonnen wehren sich gegen Impfzwang – in den USA schon mit Erfolg!

Dieses Urteil wurde zwar in Amerika gefällt. Aber es könnte auch für die vielen Gläubigen in Deutschland, die aus religiösen Gründen nicht an medizinischen Experimenten teilnehmen dürfen und die auf die Unversehrtheit des Körpers noch Wert legen, von großer Bedeutung, weil wegweisend sein. In Europa hingegen zeigt die katholische Kirche volle Härte: In Italien soll ein Kloster geschlossen werden, weil die Nonnen sich der „Impfung“ verweigern.

Der Ordensschwester Deirdre Byrne, eine Chirurgin und Hausärztin, wurde am Freitagmorgen vom US-Bezirksgericht für den District of Columbia eine religiöse Ausnahme wegen ihrer moralischen Bedenken gegen die Covid-Impfung gewährt.

Die Anwälte der Thomas More Society reichten am 9. März 2022 im Namen von Byrne Klage gegen den District of Columbia (DC), seine Bürgermeisterin Muriel Bowser und die Direktorin des Gesundheitsministeriums, LaQuandra Nesbitt ein. Diese hatten sich geweigert, die Ordensschwester wegen ihrer religiös begründeten Weigerung von der verordneten Impfpflicht, die für das gesamte Gesundheitspersonal gilt, auszunehmen.

Byrnes Ablehnung der COVID-Impfungen basiert auf Tests an fötalen Zellinien, die von abgetriebenen Babies stammen und die als Grundlage für die neuen experimentellen Impfstoffe dienen.

Die Klage bezog sich auf die tiefe Überzeugung der Ordensschwester für die Abtreibung, das Töten von Babys im Mutterleib, ein „teuflisches medizinisches Verfahren“ ist und mit denen „Experimente mit abortivem fötalem Gewebe und daraus abgeleiteten Zelllinien durchgeführt werden, die jetzt im Mittelpunkt der Impfstoffindustrie stehen, zuletzt unter Berücksichtigung der mRNA- und DNA-COVID-19-genetischen, experimentellen Injektionen.“

Der einzige Punkt, den die Gegenseite gegen ihre religiös begründete Ausnahmegenehmigung anführen konnte war, daß sie eine „unzumutbare Härte“ für das dortige Gesundheitssystem DC darstellen würde, obwohl das DC-Gesundheitsministerium offenbar der Ausnahme bereits zugestimmt hatte.

Während der fast sechsmonatigen angeblichen Prüfung der Ausnahmegenehmigung durch DC Health aufgrund Byrnes religiösen Überzeugung, praktizierte die Medizinerin weiterhin „ungeimpft“ als Ärztin und unzählige Bedürftige hätten in dieser Zeit  von ihren unbezahlten freiwilligen medizinischen Arbeit profitiert, ohne das Krankenhäuser oder Kliniken dagegen Einwände erhoben hätten, führten die Anwälte weiter aus.

Der Anwalt der Thomas More Society, Christopher Ferrara, „beobachtete, dass D.C. Health anscheinend keinem einzigen Antrag auf religiöse Ausnahme vom Impfmandat stattgegeben hat.“

Sr. Byrne, die nach ihrer entschiedenen Verteidigung des Ungeborenen Lebens auf der Republican National Convention (RNC) im Jahr 2020 in das Licht der Öffentlichkeit trat, ist Oberst im Ruhestand der US-Armee und Mitglied der Little Workers of the Sacred Hearts of Jesus und Mary, die den Armen und Menschen ohne Papiere kostenlose medizinische Dienstleistungen anbieten.

Sicherlich werden sich die Gerichte in Deutschland, die sich ja fast ausschließlich der Regierung verpflichtet sehen, schwer tun, dieses Urteil zu berücksichtigen. Aber es ist ein Versuch wert, und wenn es nur darum geht, die Justiz in Deutschland bloßzustellen, die ja bei der Beschneidung von Knaben und beim Schächten schon immer gerne religiöse Ausnahmen gelten lassen ließen.

Die Anwälte der Sanus Religion Religionsgemeinschaft werden auf jeden Fall – sollte es bei der drohenden Impfpflicht im Herbst zu einer Musterfeststellungsklage kommen, dieses Urteil im Gepäck haben.

Wie rigoros die katholische Kirche in Europa gegen sogenannte Impfleugner vorgeht, zeigt ein Beispiel aus Italien. Die umgeimpften Nonnen des Benediktinerklosters der Heiligen Katharina von Alexandria in Perugia bekamen im Februar unerwartet apostolischen Besuch – eine Art Inspektion, wie Valentina Bennati auf ComeDonChisciotte berichtet.

Geistlich, wirtschaftlich und liturgisch sei alles in Ordnung gewesen, heißt es. Dennoch steht die Schließung des Klosters an, alle Nonnen sollen versetzt werden. Der Grund: Sie sind nicht geimpft. Die 62-jährige Äbtissin Schwester Caterina, die für das Kloster verantwortlich ist, bestätigte das in einem Interview mit La Bussola Quotidiana.

Daraufhin sei der Fall in den Medien explodiert und hätte die Erzdiözese von Umbrien zu einer Reaktion gezwungen, berichtet Bennati. Auf Gospa News macht hingegen Fabio Carisio darauf aufmerksam, dass die Erzdiözese“ von Kardinal Gualtiero Bassetti, dem Vorsitzenden der italienischen Bischofskonferenz geleitet wird, einem überzeugten Befürworter der Covid-Impfstoffe. Ihm selbst haben die neuartigen Genpräparate nur wenig genützt, er sei zweimal an „Covid“ erkrankt.

Carisio weist in seinem Artikel auf eine Mitteilung der Kurie hin, in der ein Zusammenhang zwischen der fehlenden Impfung der Nonnen und der drohenden Schliessung des Klosters geleugnet wird. Der Journalist stellt in dem Schreiben jedoch Widersprüche fest, die diese Behauptung in Frage stellen.

„Jeder, der sich zum Glauben bekennt, kann nicht anders, als sich Fragen zu stellen. Und die Fragen sind viele. Wo sind die katholischen Journalisten der grossen nationalen Medien, warum empören sie sich nicht? Sollte die Kirche nicht die Hüterin der Identität und Würde des menschlichen Lebens sein, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod? Sollte sie nicht darauf achten, dass die Grundrechte der Menschen nicht verletzt werden? Sollte sie sich nicht die Zweifel und Sorgen der Menschen anhören, anstatt sie abzutun?“, fragt sich Valentina Bennati. (MS)

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