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Pharma-Lobbyist Lauterbach: Ein Dickicht von Lügen

Die Widersprüchlichkeit der Aussagen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) verrät sich in immer kürzeren zeitlichen Abständen, und es wird immer unbegreiflicher, wie dieser Politiker weiterhin von dem durch nichts begründbaren Nimbus einer angeblichen Fachkompetenz profitieren kann (und ernsthaft bei vielen wahrheitswidrig im Ruf steht, er sei „zwar unbeliebt, aber hätte meistens recht behalten”). Nicht nur irrte sich keiner so oft wie Lauterbach, es redete auch wohl keiner öfter vorsätzlich die Unwahrheit oder behauptete so oft das genaue Gegenteil dessen, was er noch wenige Monate zuvor propagiert hatte.

In einem Interview mit „Bild” hatte Lauterbach am Wochenende einmal mehr die angebliche Notwendigkeit einer Drittimpfung gegen Covid-19 betont. Nur dann gelte man fortan, seiner Ansicht nachm als „vollständig geimpft“. Zudem hatte er völlig haltlose Spekulationen über einen „mutierten Delta-Typ” angestellt, der für Herbst zu erwarten sei, und in diesem Zusammenhang erneut vehement für eine Impfpflicht plädiert. Diese neuerlichen haarsträubenden Verunsicherungsfloskeln Lauterbachs hatten selbst in „staatsloyalen“ Expertenkreisen für Kopfschütteln gesorgt. Der Virologe Klaus Stöhr verurteilte sie offen als „irrlichternd” und widersprach Lauterbach offen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) jedoch ließ Lauterbachs unfundierten Behauptungen am Montag umgehend Taten folgen, indem es, buchstäblich über Nacht, 60,5 Millionen doppelt Geimpfte mal eben so zu lediglich „Grundimmunisierten” herabstufte, womit diese nach der Logik der Regierung – de facto künftig als ungeimpfte gelten. Konkludent hierzu wurde, ebenfalls am Montag, der Status der von einer Covid-Infektion Genesenen in einem weiteren Akt beispielloser staatlicher Willkür von sechs auf drei Monate verkürzt (streng genommen sogar nur auf 62 Tage, da die ersten 28 Tage nach dem positiven PCR-Testabstrich nicht gewertet werden). Als Grund wurde vom Bundesgesundheitsministerium die Omikron-Variante angegeben, nicht ohne abermals die angebliche Notwendigkeit zu bemühen, „möglichst schnell möglichst viele Menschen zu impfen oder zu boostern.

Beispiellose Willkürakte zur Kaschierung des Impf-Flops

Wieso Willkür? Weil es überhaupt keine objektiven wissenschaftliche Grundlagen für eine Verkürzung der Geltungsdauer des Genesenenstatus gibt. Im Gegenteil: Neue Erkenntnisse aus den USA werfen  laut „Welt“ vielmehr die Frage auf, ob von Covid genesene Menschen besser gegen eine erneute Corona-Infektion geschützt sind als „nur” Geimpfte. Die Zeitung meldete, eine gestern vorgelegte Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC sei zu dem Ergebnis gekommen, dass während der letzten Corona-Welle durch die Delta-Variante Menschen, die nicht geimpft, aber genesen waren, besser gegen eine Neuansteckung
geschützt gewesen seien als solche, die zwar geimpft, aber nicht genesen waren. Die nun vom RKI getroffene Entscheidung, die Geltungsdauer zu verkürzen, steht zu diesen Resultaten in fundamentalem Widerspruch.

Nur zwei Gründe kommen für diese Verkürzung in Betracht (wie auch Ansage kommentierte): Erstens wäre es für die Impfkampagne fatal, wenn durch die bei Omikron zu erwartende rapide „Durchseuchung“ weiter Bevölkerungsteile (die bei täglich sechsstelligen „Neuinfektions“-Zahlen plus Dunkelziffer bereits in vollem Gange ist) etliche „Impfkunden“ für sechs Monate aus der Impf-Tretmühle herausfallen; je schneller ihr Genesenenstatus abläuft, umso eher stehen sie der Abo-Falle erneut zur Verfügung. Und zweitens wissen die Regierenden offenbar genau, dass der reale „Schutz“ der experimentellen Impfstoffe nicht länger als maximal drei Monate anhält (wenn überhaupt) – und da kann es natürlich nicht angehen, dass eine natürlich erworbene Immunität länger wirkt als die Impfung.

Dass sich Lauterbach zu diesem Thema vor vier Monaten selbst  noch ganz anders geäußert hatte und – übereinstimmend mit der aktuellen US-Studie – das genaue Gegenteil behauptet hatte, nämlich dass der Genesenenstatus sehr gut wirke und eigentlich sogar über sechs Monate hinaus ausgeweitet werden müsse, wie nachfolgender Videoausschnitt von Bild-TV zeigt, interessiert anscheinend niemanden mehr.

Während führende Virologen wie Klaus Stöhr – und mittlerweile sogar Christian Drosten –  optimistisch sind, dass die Omikron-Variante von Sars-CoV2 mittelfristig zum Ende der Pandemie führen werde, weil sie eine Durchseuchung der Bevölkerung vorantreibt, beharrt Lauterbach, wider jegliche alle Evidenz, auf seinen gewohnt apokalyptischen (und noch nie eingetroffenen) Schreckensszenarien sowie auf unabsehbare Zeit fortzusetzenden Impfungen. Der einzige Zweck all der in seinem Sinne vorangetriebenen irrsinnigen Maßnahmen ist es, immer mehr Menschen zu immer mehr Impfungen zu zwingen – völlig ungeachtet von deren eigentlicher Wirksamkeit und der immer stärker ans Licht der Öffentlichkeit dringenden Gefährlichkeit ihrer Nebenwirkungen.

Lauterbach erweist sich damit als ein noch üblerer Lobbyist als sein Amtsvorgänger. Was auch immer er zweigleisig propagiert – bei seinen nach wie vor penetrant häufigen Talkshowbesuchen UND im Ministeramt -, es ist letztlich wie himmlische Musik in den Ohren der großen Impfstoffhersteller. Von Anfang an hatten deren Manager sich (und ihren Investoren) märchenhafte Gewinne von der globalen Impfkampagne  versprochen. so hatten bereits im März 2021 zwei Pfizer-Führungskräfte darüber frohlockt, dass die Preise ihrer Erzeugnisse „eindeutig nicht von normalen Marktbedingungen oder von normalen Marktkräften” getrieben würden, sondern komfortablerweise „von dem pandemischen Zustand, in dem wir sind und der Notwendigkeit für Regierungen, Dosen von verschiedenen Impfstoffherstellern” sicherzustellen. Zudem würden die Menschen ja ständig weitere Auffrischungsimpfungen benötigen, sodass es „immer wahrscheinlicher wird, dass alljährliche Nachimpfungen stattfinden.

Bereits im Mai letzten Jahres ging die Anzahl der von Pfizer/Biontech und anderen Konzernen bereitgestellten Covid-Impfdosen in die Milliarden; ein für lediglich bedingt bzw. notfallzugelassene Wirkstoffe völlig unmöglicher, historisch einzigartiger Vorgang.  Dementsprechend rechnete allein Pfizer vergangenen November mit einem Jahresgewinn von bis zu 70,7 Milliarden Euro – was nahezu einer Verdoppelung der Zahlen von 2020 entspräche. Und für 2022 und die Folgejahre sehen die Prognosen nicht weniger rosig aus – erstrecht, wenn die von Lauterbach verkündete Drei-Dosen-Pflicht als Voraussetzung der Wiederrrlangung gnädig gewährter Grundrechte zum Dauerstandard wird. An der deutschen Regierung wird es auf keinen Fall liegen, sollten die Gewinne der Pharmakonzerne doch einmal einbrechen.

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